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HP-80

Baujahr: 1973

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Beschreibung in Arbeit.
   
  HP 80    
 

HP-67

Baujahr: 1977

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Der HP-67 war ein programmierbarer Taschenrechner von Hewlett-Packard. Er erschien 1976 gleichzeitig mit dem funktionell identischen
Tischrechner HP-97, der zusätzlich einen integrierten Thermodrucker hatte. Die Modelle erweiterten die Produktpalette des Herstellers
nach oben und richteten sich an erfahrene bzw. anspruchsvolle Benutzer aus Wissenschaft und Technik. Unter Verwendung der Technologie
der Rechner der „Zwanziger“-Serie lösten sie den HP-65 ab und erweiterten dessen Funktionsumfang erheblich. Als Eingabemethode
verwendeten die Rechner die umgekehrte polnische Notation (UPN).

Funktionen

Die beiden Modelle verfügten über einen vollständigen Satz technisch-wissenschaftlicher, statistischer und mathematischer Funktionen,
indizierte Adressierung, einen eingebauten Kartenleser, Unterprogramme (3 Ebenen), 20 Labels, verbesserte Bearbeitung von Programmen
(durch BST), 8 Vergleichsfunktionen, 4 Flags sowie erweiterte Index- und Schleifenkontrollbefehle. Die Tasten sind vierfach belegt,
wobei sich im Unterschied zu den meisten anderen Modellen der Aufdruck der Zweit- und Drittfunktion vor der Taste befindet.

Der HP-67/97 verwendete 8 Bit breite Befehlswörter zur Speicherung der Programmanweisungen (HP-65: 6 bit). Dies ermöglichte
durch die 256 möglichen Kombinationen, auch aus mehreren Tastenbetätigungen bestehende Befehle in einem einzigen Programmschritt
zu speichern („fully merged keycodes“). Insgesamt standen 224 Programmschritte zur Verfügung, gegenüber nur 100 beim HP-65,
was in der Praxis die drei- bis vierfache Kapazität bedeutete.

Der Datenspeicher umfasste daneben 26 Register, von denen sich aber immer nur 10 im vollständigen Zugriff befanden. Diese werden als
Primärregister bezeichnet; ein zweiter Zehnerblock steht als Sekundärregister zur Verfügung, auf den aber kein direkter Zugriff möglich ist.
Zwischen diesen beiden Blöcken kann hin- und hergeschaltet werden, die Daten des jeweils inaktiven Registersatzes bleiben dabei erhalten.
Intern geschieht dies über zwei Zeiger auf die Registersätze, während der Benutzer den Eindruck hat, die Daten würden zwischen den
Registern ausgetauscht. Die verbleibenden sechs Register (AE, STO und RCL möglich) und das Indexregister i stehen für die
Statistikfunktionen zur Verfügung. Über die indizierte Adressierung lassen sich alle 26 Register, auch mit Speicherarithmetik,
ohne Umschaltung ansprechen.

Der Speicher ist nicht permanent. Alle Speicherinhalte gehen beim Ausschalten verloren. Daten und Rechnereinstellungen lassen sich auf
Magnetkarten speichern, wobei sich beim Einlesen Daten oder Programmteile verschiedener Karten kombinieren lassen. Auch das
automatische Einlesen neuer Programmteile ist möglich, daher lassen sich Programme ausführen, die größer sind als der Speicher des
Rechners. Das Format der Magnetkarten wurde für den HP-41C beibehalten; der 41 emuliert mit dem im Kartenleser befindlichen ROM
die Hardware des HP-67, so dass sich Programme des HP-67/-97 zumeist problemlos ausführen lassen, obwohl die Maschinen nicht
binärkompatibel zueinander sind.

Die LED-Anzeige ist 15-stellig, dabei wird eine eigene Stelle für den Dezimalpunkt verwendet.

Die Stromversorgung erfolgt durch ein Paket aus drei Nickel-Cadmium-Akkumulatoren der Größe AA, die sich in einem Fach an der
Unterseite befinden und sich im Rechner laden lassen.

Für diese Rechner entwickelte HP einen neuen, kombinierten ROM/RAM-Chip, der neben 1024 10 bit breiten Befehlsworten ROM auch
16 Register zu je 56 bit RAM enthielt. Jeder Rechner enthielt vier dieser Chips, insgesamt also 4 KiW ROM und 448 Byte RAM.

Ebenso stellte HP eine umfassende Programmbibliothek vor, darunter für die Vermessung, medizinische, elektrotechnische und
ingenieurwissenschaftliche Anwendungen, und zahlreiche weitere, die für spätere Modelle angepasst und verbessert wurden.

Der HP-67 kostete bei Erscheinen 450 US-Dollar, nach heutiger Kaufkraft ca. 1.900 US-Dollar. Die Produktion endete 1982

   
  HP 67    
 

HP-41C

Baujahr: 1980

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Der HP-41C und die Nachfolgemodelle HP-41CV und CX waren programmierbare Taschenrechner der Firma Hewlett-Packard. Das erste
Modell der 41er-Serie kam 1979 auf den Markt, 1990 endete die Produktion der Baureihe. Die Rechner entwickelten sich trotz ihrer relativ
hohen Preise (ab 750 DM, nach heutiger Kaufkraft ca. 850 Euro) schnell zu einem wichtigen Hilfsmittel für Wissenschaftler, Ingenieure und
Studenten. Sie boten neben umfangreichen Programmierungs- und Erweiterungsmöglichkeiten vor allem als erste Geräte dieser Art ein
alphanumerisches Display mit im Vergleich zu den damals üblichen LED-Anzeigen energiesparenden Flüssigkristallen.

Die Taschenrechner waren – ungewöhnlich für damalige wie heutige Geräte – sehr vielseitig und umfangreich modular erweiterbar, etwa
mit zusätzlichem Daten-/Programmspeicher, Programmmodulen sowie diversen Peripheriegeräten wie Magnetkartenleser, einem speziellen
Lesegerät für Barcodes, um Programme und Daten einzulesen, Drucker und Kassettenlaufwerk. Zur Verbindung der Geräte entwickelte HP
ein eigenes einfaches Bussystem, das Hewlett-Packard Interface Loop (HP-IL) mit zugehöriger Schnittstelle, die per Steckmodul in die
Rechner eingebaut werden konnte. Die späteren Modelle HP-41CV und HP-41CX waren mit mehrfach größerem Arbeitsspeicher und
Zusatzfunktionen wie einer Echtzeituhr (41CX) ausgestattet. Sie eigneten sich auch zur automatischen Steuerung und Messwerterfassung
bei kleineren Laborversuchen mittels IEC-Bus, was häufig genutzt wurde. Die drei Modelle unterschieden sich äußerlich nur in kleinen Details
und dem Modellschriftzug, vor allem die Tastenbelegung und deren Beschriftung waren identisch.

Hauptunterscheidungsmerkmale gegenüber der Konkurrenz von Texas Instruments (speziell dem TI-59) sowie gegenüber Casio-Geräten
waren die großen Erweiterungsmöglichkeiten und die HP-typische Eingabe mittels der umgekehrten polnischen Notation.

Die Modelle der HP-41-Serie gehörten mit geringen Anpassungen zur Standardausstattung der US-amerikanischen
Space-Shuttle-Raumfahrzeuge.
Sie dienten als Taschenrechner für die Besatzung und waren u.A. mit Software zur Unterstützung der Navigation, zur Ermittlung von
Funkschatten und zur Verteilung von Ballast ausgestattet. Das später für den HP-41C/CV angebotene und im HP-41CX integrierte
Time Module enthielt eine Echtzeituhr und war auf Anforderung der NASA entwickelt worden. So verfügte der Rechner immer über
die aktuelle Zeit. Es gab auch einen Stoppuhrmodus und man konnte Programme zu festgelegten Zeiten starten lassen. Mit Auslaufen
der Modellreihe HP-41 wurde der Rechner im Shuttle vom HP-48 abgelöst.

Durch die Verwendung eines Silicon-on-Sapphire-Prozesses bei der Fertigung der CPU war der HP-41 unempfindlicher gegen
ionisierende Strahlung als andere Taschenrechner und dadurch für den Einsatz im Weltraum prädestiniert.

   
  HP 41C 2    
 

HP-41CX

Baujahr: 1984

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Der HP-41CX ist ein Nachfolgemodell des HP-41C. Sie waren programmierbare Taschenrechner der Firma Hewlett-Packard.
Details siehe HP-41C. Bilder unten HP-41CX und HP-41CX mit aufgestecktem Magnetkartenleser.

   
 

   
 

HP-28S

Baujahr 1988

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Mit HP-28C (ab 1987) und HP-28S (ab 1988) wurden zwei wissenschaftliche Taschenrechner von Hewlett-Packard bezeichnet.
Es handelt sich um die Vorläufer der Modellreihen HP-39G, HP-48, HP-49 und HP-50.

Zu den wesentlichen Eigenschaften des HP-28C/S zählen:

  • Es wurde erstmals ein Computeralgebra-System (CAS) eingebaut, welches die Verwendung algebraischer Ausdrücke und
    symbolische Operationen wie beispielsweise Ableiten von Funktionen, Taylorentwicklungen und einfache Integrationen erlaubt
  • Die Programmierung in Reverse Polish LISP (RPL)
  • Berechnungen erfolgen in der umgekehrte polnische Notation (UPN)
  • Beliebig viele Stackregister, welche beliebige Datentypen, Ausdrücke in symbolischer Algebra und Programme aufnehmen
  • Komplexe Arithmetik und Matrixfunktionen, auch in Kombination miteinander.
  • Hohe Genauigkeit durch BCD-Arithmetik

Im Taschenrechner wird ein von HP entwickelter und von NEC Electronics produzierter HP Saturn-Prozessor eingesetzt.

Das Design hat HP mit einem Klappmechanismus verknüpft, bei dem beide Teile des Gehäuses eine Bewegungsfreiheit erhalten,
die der eines Buches mit Spiralheftung entspricht. In geschlossenem Zustand sind die Bedienelemente des Rechner geschützt.
Der Deckel enthält eine zusätzliche alphanumerische Tastatur (siehe Bild, linke Hälfte) und kann in geöffnetem Zustand sowohl
neben dem Rechner liegen, als auch vollständig hinter den Rechner geklappt werden. In letzterer Stellung können die üblichen
rein numerischen Berechnungen durchgeführt werden, während der Rechner wie ein Taschenrechner einfacher Breite in der Hand
gehalten wird.

Die Speicherkapazität beim HP-28C lag bei nur 2048 Bytes und die CPU arbeitete bei einem Prozessortakt von 640 kHz.
Dieses Modell wurde etwa ein Jahr später durch den 28S mit 32 kiB Permanentspeicher bei 1 MHz abgelöst, der seinerseits
bis 1992 auf dem Markt war. Hewlett-Packard legte dann ab 1991 mit dem HP-48S einen Konkurrenten und Nachfolger für
den HP-28S auf. Anwender fanden neue Möglichkeiten zur synthetischen Programmierung[2] des HP-28, ein Begriff der mit
der Programmierung des HP-41 entstanden ist und die Entdeckung und Nutzung undokumentierter Funktionen und Register meint.

Als Vorläufer des HP-48 (der erstmals als HP-48SX 1990 auf den Markt kam) ist der HP-28 diesem technisch sehr ähnlich.
Die wesentlichen Unterschiede waren:

  • Die 28-Modelle sind nicht erweiterbar
  • Die Infrarotschnittstelle dient nur dazu, Daten an den Drucker zu senden. Der Austausch von Programmen/Daten
    ist nicht möglich.
  • Geringere Speicherkapazität beim HP-28C im Vergleich zum HP-48SX
  • Kleineres Display mit 137×32 Pixel (4 Zeilen), wobei die unterste Zeile verschwindet, wenn die Bezeichnungen
    der Softkeys eingeblendet werden.
  • Keine Echtzeituhr (RTC) und Alarmfunktionen, lediglich Zugriff auf den internen Taktzähler
  • Geringere Arbeitsgeschwindigkeit

Ein Nachteil dieser Bauform ist, dass sie bei Defekten wegen des verschweißten Gehäuses als unreparierbar gilt.

   
  HP 28S    
 

HP-19BII

Baujahr 1989

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Beschreibung in Arbeit.

   
  HP 19BII    
 

HP-12C

Baujahr 2003

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Der HP-12C ist ein weit verbreiteter, programmierbarer finanzmathematischer Taschenrechner aus der Voyager-Serie des
US-amerikanischen Herstellers Hewlett-Packard. Diese Serie umfasst die Modelle HP-10C bis HP-16C, die alle ein gleiches
äußeres Erscheinungsbild im Querformat aufweisen. Der HP-12C wird seit 1981, also seit mittlerweile über 30 Jahren, mit
unverändertem Design und Funktionsumfang produziert, was für ein Gerät in der sich rasant entwickelnden Informationstechnik,
speziell für einen Taschenrechner, einzigartig sein dürfte.

Der HP-12C wurde 1981 erstmals auf dem Markt gebracht. Von allen HP-Taschenrechnern ist der HP-12C das am meisten und
am längsten verkaufte Modell und ist bis heute äußerlich unverändert im Handel.

2003 kam zusätzlich der HP-12C Platinum auf den Markt, der einige zusätzliche Funktionen und ein überarbeitetes Design
(platinfarben) aufweist. Vom Platinum gibt es mittlerweile eine zweite Version, erkennbar an den Tasten mit Klammern.

Auch wenn Programmiertechnik und Display nach heutigen Standards veraltet sind, wurden diese Punkte nicht verändert,
um langjährigen Benutzern die Umgewöhnung zu ersparen.

Anfang der 1980er-Jahre waren PCs mit Tabellenkalkulationsprogrammen noch nicht üblich. Der HP-12C war deshalb für
Finanzberechnungen eine große Erleichterung. Er wurde in der gesamten Finanzdienstleistungsbranche nicht nur als
Statussymbol – Goldman Sachs hat jeden neuen Mitarbeiter mit einem HP-12C ausgestattet –, sondern als Referenz
gesehen: Von einem HP-12C errechnete Werte galten als korrekt und wurden von allen beteiligten Parteien diskussionslos akzeptiert.
Diverse Nachfolgemodelle konnten trotz zusätzlicher Funktionen und höherer Rechengeschwindigkeit den HP-12C nicht ablösen.
Offensichtlich deckt er die Bedürfnisse perfekt ab und ist zugleich handlich und unkompliziert zu bedienen. Angeblich soll das
Marketing von HP herausgefunden haben, dass die Benutzer die Wartezeit während einer komplexen Berechnung sogar als
Qualitätsmerkmal einschätzen: „Einen Moment bitte, jetzt rechnet er!“

Aus Anlass des 30-jährigen Jubiläums hat HP im Spätsommer 2011 eine „30th Anniversary Edition“ des HP-12C in den
Handel gebracht. Dieses Modell enthält moderne Elektronik und rechnet sehr viel schneller, das Design lehnt sich aber
stringent an das Original von 1981 an.

   
  HP 12C    
 

HP-200LX

Baujahr 1995

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Beschreibung in Arbeit.

   
  HP 200LX    
 

HP-10b

Baujahr 1992

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HP-48S

Baujahr 1993

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Baugleich zu HP-48SX, jedoch keine Erweiterungssteckplätze.
   
     
 

HP-48SX

Baujahr 1990

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HP 48 ist die Bezeichnung einer Serie programmierbarer Taschenrechner des US-amerikanischen Herstellers Hewlett-Packard (HP).

Der HP 48SX wurde 1990 eingeführt und zeichnet sich durch ein neues Programmierkonzept namens Reverse Polish LISP (RPL) aus,
das erstmals 1987 im HP 28C und HP 28S vorgestellt worden war. Als neues Spitzenmodell im Taschenrechnerprogramm von
Hewlett-Packard löste der HP 48SX den HP-41 ab, der als HP-41C im Jahr 1979 auf den Markt gebracht worden war.

Die Programmierung unterschied sich von der des Vorgängers in folgenden Punkten:

  • Der Stack war nicht mehr auf vier Ebenen beschränkt, sondern konnte beliebig wachsen. Dadurch konnten Programme
    als echte Unterprogramme laufen, ohne dass vorhandene Stackinhalte zerstört wurden.
  • Die Datenspeicherung wurde nicht mehr über Register (über STO-xx-Befehle) abgewickelt, sondern über globale und
    lokale Variablen, so dass auch hier eine gegenseitige Beeinflussung von verschiedenen Programmen ausgeschlossen werden konnte
  • Die Programmiersprache Reverse Polish LISP (RPL) zeichnet sich durch komplexe Kontrollstrukturen aus, wie sie von den
    höheren Programmiersprachen her bekannt sind, jedoch wurde auch hier das Konzept der umgekehrten polnischen Notation (UPN)
    übertragen (siehe Beispiel unter RPL)
  • Variablen können neben den üblichen Typen auch komplexe Zahlen, Matrizen und Vektoren, algebraische Ausdrücke, Listen oder
    Programme zugewiesen werden
  • Skalare können mit (umrechenbaren und ggf. auch aus mehreren Teilen zusammengestellten; z. B. \mathrm{\tfrac{km}{s^2}} oder \mathrm{\tfrac{mm \cdot lyr}{s \cdot kg \cdot ft}}) Einheiten
    verknüpft werden
  • Rekursive Programmierung, auch von algebraischen Ausdrücken, in beliebiger Verschachtelungstiefe
  • Konsequente Auslegung aller mathematischen Funktionen auch auf die Bearbeitung komplexer Zahlen und reeller/komplexer Matrizen
    (soweit mathematisch definiert)
  • Manipulation algebraischer Ausdrücke bis hin zur formalen Ableitung von Funktionen
  • Infrarotkommunikation zwischen zwei HP 48, Anschluss für serielle RS232-Schnittstelle

Die ersten Versionen wiesen einen relativ kleinen Speicher von 32 KB RAM auf, der durch maximal zwei Speicherkarten
(zunächst proprietäres HP-Format, da Speicherkarten damals nicht marktüblich waren, inzwischen aber beim HP 49G+ auf SD-Karten umgestellt)
erweitert werden konnte. Für viele Anwendungen war dies zunächst ausreichend, da RPL von einem Interpreter bearbeitet wird und
kein Speicherbereich für das Kompilat benötigt wird.

Aufgrund dieser Fähigkeiten stellt der HP 48SX einen Meilenstein in der Entwicklung der Taschenrechner dar, der aber durch
die Konkurrenz der PC-gestützten Programme (zum Beispiel Lotus-123, Microsoft Excel, Quattro Pro) nicht mehr die
Bekanntheit und Bedeutung in der Praxis erlangte, wie es noch beim Vorgänger HP-41 möglich war.

Im Gegensatz zu vielen PC-Tabellenkalkulationen weicht der HP 48 nicht auf die binäre Arithmetik des mathematischen Koprozessors
(zur Zeit der Vorstellung 1989 waren dies im PC die Intel-Koprozessoren 80287 und 80387) aus, sondern rechnet in BCD.
Dies ermöglicht prinzipiell eine hohe numerische Genauigkeit. Da der HP 48 und seine Nachfolger jedoch mit 15 Stellen intern rechnen
und jedes Zwischenergebnis auf 12 Stellen runden, ist die (ohne Manipulationen am Betriebssystem) tatsächlich nutzbare numerische
Genauigkeit deutlich geringer als die doppelte Genauigkeit bei handelsüblichen PC-Prozessoren (ca. 16 Stellen). Daneben zeichnet sich
das Betriebssystem durch sehr hohe Stabilität aus. Mit der Version J des HP-48SX-Betriebssystems wurden auch die letzten bekannten
Fehler in den Algorithmen beseitigt. (Firmware-Images können seit dem Jahr 200
0 kostenlos bezogen werden. Diese Firmware-Images
werden auch von vielen PC-basierenden HP-48-Emulatoren benötigt.)

   
  HP 48SX    
 

HP-48GX

Baujahr 1993

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siehe HP-48SX
zusätzlich: schnellerer Prozessor, Speicher 128K statt 32K

   
  HP 48GX    
 

HP-49G+

Baujahr 2006

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Die Infrarotschnittstelle wurde im Nachfolgemodell HP 49g+ wieder eingebaut, allerdings verwendet sie das IrCOMM-Protokoll und nicht wie die HP 48-Reihe ein HP-spezifisches Protokoll. Der HP 49g+ besitzt anstelle einer seriellen Schnittstelle einen USB-Anschluss, der einen schnelleren Datenaustausch mit dem PC ermöglicht (für Microsoft Windows wird ein Treiber auf CD-ROM beigelegt, der Linux-Kernel ab 2.6.x verfügt über einen entsprechenden Treiber). Seit dem HP 49g+ wird ein ARM-Prozessor mit 75 MHz eingesetzt, auf dem der Saturn-Prozessor softwaremäßig emuliert wird. Die Fertigung der Saturn-CPUs war von NEC eingestellt worden.

Die Firmware des HP 49g+ kann aufgrund des Saturn-Emulators im Taschenrechner nicht mehr auf den diversen HP 48-Emulatoren wie dem EMU48 eingesetzt werden. Anfang 2007 waren keine HP-Emulatoren für PCs verfügbar, die direkt auf dem ROM-Image der Firmware die ARM-basierte Architektur des HP 49g+ emulieren konnten.

   
  HP 49G    
 

HP-17bII+

Baujahr 2008

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Hewlett Packard ist der Vorreiter auf dem Gebiet der finanzmathematischen Taschenrechner.
Bereits Anfang der 70er Jahre produzierte HP die ersten Finanzrechner.
Der HP-17bII+ ist der High-End-Finanzrechner schlechthin. Alle finanzmathematischen Problematiken
deckt er ab. Durch seine intelligente Menüführung wird die Lösung von Rechnungen zum Kinderspiel.
Der HP-17bII+ verfügt über einen Gleichungslöser, der ohne Vorkenntnisse nutzbar ist.
Dies ermöglicht die Integration von eigenen Formelsammlungen.
Für Studierende und Fachleute in den Bereichen Immobilien, Finanzen, Buchhaltung und Wirtschaft.
Der Finanztaschenrechner HP-17bII+ ist leistungsstark und leicht bedienbar zugleich.
Berechnen Sie schnell und einfach Kreditzahlungen, Zinssätze und Umrechnungen,
Standardabweichungen, Prozentrechnungen, TVM, NPV, IRR, Cashflows, Anleihen und vieles mehr.
28 KB Benutzerspeicher, mehr als 250 Funktionen,
Eingabe über umgekehrte polnische Notation (Reverse Polish Notation, RPN) oder algebraische Eingabe,
Uhr, Terminkalender, Kalender, Anwendung HP Solve, Menüs, Eingabeaufforderungen und Meldungen.

Leistungsstarkes Gerät

Geschäfts-/Finanzfunktionen, statistische/mathematische Funktionen, Zeitdatenverwaltung, individuell anpassbare Funktionen.

Modusauswahl

Attraktive einzeilige LCD-Anzeige mit 10 Zeichen; Ausgewählte Geschäftsfunktionen auf Tastendruck;
Fantastische Mischung aus statistischen, geschäftlichen und mathematischen Funktionen; Leicht ablesbare Anzeige,
auch bei schräg gehaltenem Rechner. Ideal für Immobilien-, Finanz-, Buchhaltungs-, Wirtschafts- und Geschäftsrechnung.

Besondere Designmerkmale

HP Große, abgerundete Tasten mit Tastenklick verhindern das versehentliche Mitdrücken anderer Tasten.
Zweizeilige LCD-Anzeige mit je 22 Zeichen und einstellbarem Kontrast, Automatische Abschaltung nach 10 Minuten

Finanz-/Geschäftsfunktionen

TVM (Kredite, Spareinlagen, Leasing) Amortisierung Listenbasierte Cashflow-Analyse Währungsumrechnungen
Cashflow-Funktionen: IRR, NPV, NFV und NUS Tabellendruck mit Infrarotdrucker (HP 82240) Anleihekurs und -rendite Abschreibungsverfahren: SL, DB, SOYD und ACRS Zinssatzumrechnungen
Prozentrechnungen: %CHG, %TOTL, MU%P, MU%C

Zeitdatenverwaltung

Uhr, Kalender, Terminkalender, Wecker Arithmetisches Datum (1582,10.15~9999,12.31)
Zahlenlisten, Bearbeiten, Sortieren, Speichern

   
  HP 17BII web    
 

HP-35s

Baujahr 2016

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HP-50g

Baujahr 2013

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Der HP 50g ist das letzte Modell der 48/49/50-Reihe von HP und verfügt über die Fähigkeiten des HP 49g+, ist mit einer verbesserten Tastatur ausgestattet sowie durch eine serielle Schnittstelle erweitert. Der HP-50g verwendet als weitere Neuerung vier Mikro-Batterien (AAA-Batterien). Dieses Modell schließt farblich an die HP-48-Reihe an. Das Gehäuse ist standardmäßig schwarz. Die Shift-Tasten haben die Farben Weiß und Orange, die Alpha-Taste ist wie beim HP 49g+ gelb. Der HP 50G ist auch mit blauem Gehäuse erhältlich.

Die vom HP 48 bekannten Erweiterungen für Physik (Hunderte von Formeln mit Gleichungslöser) und Chemie (Periodentafel, Eigenschaften aller chemischen Elemente) sind als Bibliotheken für den HP 50g kostenfrei verfügbar.

Die neuere Firmware des HP 50g kann auch direkt ohne Veränderungen in HP 49g+-Rechnern eingesetzt werden, womit Benutzer des Vorgängermodells in den Genuss aller funktionalen Verbesserungen kommen. Für die aktuelle Modellreihe ist eine Software verfügbar, mit der die gesamte Benutzerführung für alle in den Rechner eingebauten Programme auf deutsch erfolgt, des Weiteren ist auch die Gleichungsbibliothek in deutsch verfügbar.
   
  HP 50g    
 

HP Prime

Baujahr 2013

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Der HP Prime ist ein programmierbarer Taschenrechner des US-amerikanischen Herstellers Hewlett-Packard (HP).

Der HP Prime wurde 2013 eingeführt. Er zeichnet sich durch Funktionen aus, die von Smartphones bekannt sind, z. B. einen Touchscreen
und die Erweiterbarkeit durch Apps. Neben einem numerischen Standardmodus enthält der Taschenrechner auch ein Computeralgebrasystem.
Es ist dabei möglich, schnell zwischen beiden Modi umzuschalten und Variablen zwischen den Umgebungen auszutauschen.
Als Prozessor wird ein ARM-Kern mit einer Taktfrequenz von 400 MHz verwendet. Der Rechner misst 18,23 cm × 8,58 cm und gilt mit
einer Dicke von 1,39 cm als dünnstes mit einem Computeralgebrasystem ausgestattetes Gerät. Er enthält einen 1500 mAh Lithium-Ionen-Akku,
der über USB aufgeladen werden kann. Die USB-Schnittstelle dient auch zur Kommunikation mit Computern, z. B. zur Übertragung von
Programmen oder zur Aktualisierung der Firmware. Der hochauflösende 3,5-Zoll-Farbbildschirm ist berührungsempfindlich.
Das gesondert zu erwerbende HP Prime Wireless Kit ermöglicht eine WLAN-Verbindung. Darüber hinaus kann über eine Schnittstelle
ein Sensor für physikalische Messgrößen angeschlossen werden, auf den über eine bereits enthaltene App zugegriffen werden kann.

   
  HP Prime    
 

HP-82240A

Baujahr 1987

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Dieser ultraportable Drucker ist schon eine Legende. Ausgestattet mit einer 57mm Papierrolle druckt er im Thermotransfer-Verfahren alle Informationen aus, die mittels Infrarot an den HP-82240A übertragen werden. Neben dem Einsatz von Finanztaschenrechnern und Grafikrechnern wird dieses Gerät auch in Batterie-Testgeräten, Diagnosesystemen für Heizungsanlagen und als Protokolldrucker für Überprüfungssystemen eingesetzt.

Der HP-82240A wird mit handelsüblichen AA Batterien betrieben und ist somit Netzunabhängig. Ein externes Netzteil (optional) kann ebenfalls verwendet werden. Da der Drucker nur wenig Bedientasten aufweist ist er besonders Anwenderfreundlich. Ebenfalls ist die Bauweise auf Robustheit ausgelegt, somit sind abgebrochene Halterungen fast ausgeschlossen.

   
  HP 82240A    
 

Sharp PC-1500

Kein HP aber auch schon ein legendärer Rechner

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Der Sharp PC-1500 war ein Taschencomputer (englisch Pocket Computer) der 1982 mit einer 8-Bit-CPU, LH5801 (ähnlich der Zilog Z80,
allerdings leistungsfähiger in CMOS-Technologie) und 8 KB eingebautem Arbeitsspeicher auf den Markt kam. Die Programmiersprache war
BASIC, außerdem besaß er zahlreiche eingebaute wissenschaftliche Funktionen.

Nachdem das Betriebssystem entschlüsselt war, wurde auch ein Assembler zum Kauf angeboten. In weiterer Folge entwickelten sie auch
einen C-Compiler. Es waren auch einige Zusatzgeräte erhältlich, beispielsweise das Speichererweiterungsmodul CE-155 mit 8 KB oder
CE-161 mit 16 KB.

Der ursprüngliche Hersteller war Sharp, in den USA wurde der PC-1500 aber unter dem Namen „Tandy Pocket Computer“ (TRS-80 PC-2)
von der Radio-Shack-Gruppe vermarktet. Das Nachfolgemodell war der PC-1500A, dieser war billiger und verfügte über mehr Speicher.

  • Einzeilige, alphanumerische LCD-Anzeige mit 26 Zeichen, mit 156×7 Pixel zur grafischen Anzeige
  • Eingebauter Piezolautsprecher
  • Eingebautes Uhrenmodul
  • Fach für ein Speichererweiterungsmodul
  • Systembus-Erweiterungsschnittstelle (für Drucker etc.)
  • Batterieschacht für 4× Mignonzellen (Typ AA)
  • Anschluss für ein externes Netzteil (EA-150)

Liste optionaler Erweiterungen:

  • CE-150 4-Farb-Drucker/Plotter mit Kassetteninterface, mobil einsetzbar dank eingebauter Akkus. Als Zubehör für den zum PC-1500
    baugleichen PTA-4000 von Híradástechnika auch "KA-160" genannt.
  • CE-151 4-KB-RAM-Speichermodul ungepuffert (das Speichermodul vergisst alles, wenn man es aus dem PC-1500 herausnimmt)
  • CE-152 Kassettenrekorder (zum externen Speichern von Programmen und Daten)
  • CE-153 "Software Board": ein über ein breites Kabel anschließbares externes Eingabetablett mit ca. 140 berührungsempfindlichen
    Feldern, die durch eine Auflegefolie beschriftet werden können.
  • CE-154 Spezialkoffer mit passgenauen Fächern für einen PC-1500 mit CE-150, einem CE-152 und einem CE-153, nebst aller
    zugehöriger Netzteile und Kabel
  • CE-155 8-KB-RAM-Speichermodul ungepuffert
  • CE-156 Tonbandkassette mit Software für Katakana-Unterstützung (belegt beim Laden Platz im PC-1500)
  • CE-157 Modul mit 4-KB-RAM ungepuffert plus ROM mit Software für Katakana-Unterstützung (belegt kaum Platz im PC-1500)
  • CE-158 seitlich ansteckbares "Communication Dock": (RS-232C)- und Parallelschnittstelle, mit 4 eingebauten eingeschweißten
    NiCd-Akkus (AA) als zusätzliche Stromversorgung für den Computer.
  • CE-159 8-KB-RAM-Speichermodul mit Pufferbatterie CR2032 (der Speichermodul kann daher ohne Datenverlust aus dem PC-1500
    herausgenommen und später wieder eingesetzt werden)
  • CE-160 8-KB-RAM-Speichermodul (netto 7,6 KB) mit Pufferbatterie CR2032, permanent schreibgeschützt, kann nur mittels CE-165
    beschrieben werden.
  • CE-161 16-KB-RAM-Speichermodul mit Pufferbatterie CR2032
  • CE-162E Parallelschnittstelle und Kassetteninterface
  • CE-163 32-KB-RAM-Speichermodul mit Pufferbatterie CR2032, organisiert als zwei 16-KB-RAM-Bänke, die per Bankswitching
    umgeschaltet werden können.
  • CE-165 am PC-1500 anschließbares Spezialgerät mit mehreren Speichermodul-Sockeln, zum Beschreiben von bis zu 16 CE-160 gleichzeitig
   
 

Sharp PC 1500

Sharp PC 1500 Drucker

   
       
  Quellenhinweis: Texte: teilweise von Wikipedia, Foto: kraibacher.com